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Der Beitrag der thermischen Abfallbehandlung zur gesamten Schadstoffemission in Deutschland ist gering
Die Luftqualität wird durch die Emissionen aus verschiedensten Emissionsquellen nachteilig verändert. Neben der Energiewirtschaft und sonstigen Industrieanlagen tragen auch der Verkehr sowie Haushalte und Kleinverbraucher für viele Schadstoffe einen erheblichen Anteil an der Gesamtemission. Die thermische Abfallbehandlung macht in ihrer Gesamtheit nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamtschadstofffracht aus. Regional kann die Luftbelastung durch eine solche Anlage jedoch durchaus von Bedeutung sein, insbesondere wenn es durch eine Störung kurzzeitig zu einem Schadstoffausstoß deutlich oberhalb der geltenden Grenzwerte kommt. Im bestimmungsgemäßen Betrieb und somit bei Einhaltung der strengen Grenzwerte der 17. BImSchV, die für Abfall die niedrigsten Grenzwerte im Vergleich zu anderen Brennstoffen festlegt, ist die thermische Abfallbehandlung jedoch kein Ansatzpunkt für weitgreifende Einsparungspotentiale an Schadstoffen.
| Copyright: | © Rhombos Verlag, ReSource | |
| Source: | THERMISCHE VERFAHREN (Dezember 2009) | |
| Pages: | 8 | |
| Price: | € 4,00 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Margit Löschau | |
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Emissionen aus der Vergärung von Bioabfällen
© VKS im VKU - Landesgruppe Baden-Württemberg (7/2010)
Vermeidung und Verminderung der Emissionen
Die neue Industrie-Emissionsrichtlinie – Auswirkungen auf die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Am 16.06.2009 konnte im Rat der Europäischen Union eine politische Einigung im Hinblick auf den Vorschlag für eine Industrie-Emissionsrichtlinie (IE-RL) erzielt werden. Im Folgenden wird dargestellt,auf welche Weise die Richtlinienziele erreicht werden sollen und welche Auswirkungen die neue Industrie-Emissionsrichtlinie auf die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen haben wird.
Strom und Wärme aus Abfallverbrennungsanlagen – im Spannungsfeld der Energie- und Klimaschutzgesetzgebung –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Die Schonung der natürlichen Ressourcen durch Förderung der Kreislaufwirtschaft und die umweltschädlichen Auswirkungen der Abfallwirtschaft zu minimieren, sind die Ziele der europäischen Abfallwirtschaft. Die tragenden Säulen der Abfallwirtschaft sind das Recycling und die thermische Behandlung von Abfällen. Recycling und thermische Abfallbehandlung sind kein Gegensatz, sondern sie ergänzen sich, wie u.a. die Statistiken zur Abfallbehandlung in der Europäischen Union zeigen. Länder mit hohem Recyclinganteil haben auch einen hohen Anteil an der energetischen Verwertung.
Abfallwirtschaft und Klimaschutz
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (3/2010)
Die abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten tragen heute weltweit zu einer Klimabelastung in Höhe von etwa 3% der insgesamt emittierten Menge an CO2-Äquivalenten (CO2-Äq) bei. In globaler Sicht hat die Erfassung und Verbrennung, möglichst energetische Nutzung des Deponiegases höchste Priorität. Allerdings wurden die damit erzielbaren Ergebnisse in der Vergangenheit überschätzt. CDM-Projekte zur Reduzierung der Ablagerung abbaubarer Abfälle auf Deponien bleiben dennoch eine bedeutende Maßnahme zur Verringerung der Klimabelastung, müssen aber sauber evaluiert werden.
CO2-Einsparung durch energetische Nutzung des biogenen Anteils in Siedlungsabfällen
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (3/2010)
Das primäre Ziel der thermischen Abfallbehandlung in MVA ist die umweltschonende Entsorgung von Abfällen. Bei der Verbrennung wird aus den Abfallbestandteilen unweigerlich das klimarelevante Treibhausgas Kohlendioxid freigesetzt. Die thermisch behandelten Abfallmengen werden nicht deponiert und demzufolge kann die Erzeugung des noch ca. 21-mal schädlicheren Treibhausgases Methan verhindert werden.